Das große Finale - Bali, Vietnam & Kambodscha

Mittwoch, 01.11.2017

Ein langer Weg liegt hinter uns, doch wir freuen uns auf Asien und unsere Reisebegleitung, Sara, die wir in Sydney kennengelernt und in Melbourne und Perth wiedergetroffen haben. 

Es war eine wundervolle Erfahrung und wir hoffen eines Tages bald wieder nach Australien und Asien reisen zu können. Für alle die diesen Blog gelesen und Kommentare hinterlassen haben: vielen Dank für eure begeisternden Nachrichten! 

Enjoy the finish!

 

Tuk Tuk Ride Bluest blue Gili Meno Enjoying the coral sands and the sun Gili Air Turtle sanctuary for babies Swing when you are winningAsia by bike Pho is life! Vietnam delicacies Fancy fauna Elephant falls On the Mekong River Mekong River Cambodian traditional dances Just the pretty flowersBye bye Asia! We will miss you!

Endlich in Perth... die Perle Western Australias

Freitag, 09.09.2016

Über 4200 km waren es von Melbourne nach Perth... eine tolle Strecke!

Perth ist eine schöne Stadt am Meer mit mediterranem Flair (hey, das reimt sich!) und viele Einwohner hier sind Italiener, die sich schon vor 50 Jahren hier angesiedelt haben und mittlerweile Kinder, Enkel und Urenkel haben. Über unsere Freundin in Melbourne konnten wir den Kontakt zu Joe und seiner Familie herstellen, eine schnuckelige italienische Familie im Norden der Stadt. Wir hatten viele lustige Momente, schöne Gespräche und vor allem leckeres italienisches Essen mit der ganzen Großfamilie!!  Sie organisierten einen Abstellplatz bei einem Bruder für unser Auto, brachten uns zum Flughafen und holten uns auch von dort wieder ab. Sie haben uns sehr geholfen!

Wiedersehen macht Freu(n)de! Ein schönes Wiedersehen Kongress Snake Attack!

Nach unserem Deutschlandaufenthalt mussten wir uns wieder um eine Arbeit bemühen, darum fuhren wir nach Margaret River, eine Weinregion im Süden von Western Australia. Nur: man sagte uns, der Winter in der Gegend war der schlimmste seit über 30 Jahren, es regnete ständig und war zwischen 5 und 13 Grad nur kalt! Wieder das Prädikat „Schön, aber im Sommer bestimmt schöner!“ Wir können Margaret River definitiv empfehlen, aber nicht im Winter! Daher brachen wir dort nach knapp zwei Wochen und einem Arbeitstag als vine pruner unsere Zelte dort ab, kehrten nach Perth zurück und konzentrierten uns darauf, das Auto zu verkaufen. Da sind wir im Moment noch dran, haben auch noch ein paar Reparaturen und kleinere Auflagen zu erfüllen, um das Auto an den Mann zu bringen. Wir sind positiv, dass wir zumindest den investierten Kaufpreis wieder herausbekommen können…

Momentan sind wir bei einem älteren Ehepaar (sie aus Schottland, er Australier) die uns ihre Tür und ihre Herzen geöffnet haben… unsere weltweiten Freunde sind einfach ein Traum! Wir sind unserem Vater so dankbar für diese Bruderschaft, das gibt es wirklich nur bei uns!

Dieses Wochenende werden wir noch einmal den legendären regionalen Kongress von 2016 auf Englisch genießen dürfen… sehr nice!  

Und so langsam geht unsere Reise zu Ende… wir sind traurig, dass wir gehen müssen und glücklich, dass wir so vieles hier erleben durften! Wie auf jeder Reise sind es die Menschen die man trifft, die eine Reise wirklich zum Genuss machen! Und wir haben immer genau die richtigen Leute getroffen, um uns gegenseitig zu stärken und zu ermuntern. Sie waren die Sahne auf unserer Torte, das Salz in unserer Suppe, die Melodie in unserem Lied…

Bye bye Australia... ... we will miss you!

Wir freuen uns, euch das nächste mal aus den folgenden Ländern zu berichten, bevor wir Anfang November nach Deutschland zurückkehren: Indonesien (Bali), Vietnam, Kambodscha und Malaysia.

So long mates…

Eure Freunde Diego und Jessy!

„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts…“ oder "Schön, aber im Sommer sicher schöner."

Donnerstag, 23.06.2016

G'Day mates!

Wir waren in den letzten Monaten etwas faul was das schreiben angeht, aber da wir so langsam ans Ende unserer Reise gelangen und wir wieder viel erlebt haben, werden wir euch ein Update geben.

Einige wissen es ja, wir waren im Juli in Deutschland! Und zwar haben wir uns den Luxus gegönnt, unsere Rückreise des Open Return Tickets, das ja schon bezahlt war, auf Ende Juni zu verlegen und uns für August einen günstigen Flug zurück nach Australien zu buchen. Wir hatten die (grandiose) Idee, unsere Eltern und Freunde mit unserem plötzlichem Auftauchen zu überraschen, uns die Europameisterschaft anzuschauen, den regionalen Kongress besuchen und auch sonst einfach mal  den Sommer in Deutschland zu genießen. Letzteres war ja leider nicht so prickelnd, es war ja insgesamt ein sehr kalter und wolkenverhangener Juli. Aber die Überraschung ist uns geglückt! ;-)

Aber erst mal der Reihe nach...

Melbourne war kalt, regnerisch und schön, das nächste Ziel auf der Reise sollte Adelaide sein. Auf dem Weg dorthin durchquerten wir das Barossa Valley, machten eine kleine Weinprobe in der Jacob’s Creek Winery mit – es war sehr leckerer Wein! Alle Brüder in Australien sagten uns, wir sollten auf jeden Fall mal nach Hahndorf gehen, es sei DAS deutsche Dorf in Australien. Tatsächlich wurde Hahndorf Ende des 19. Jahrhunderts von deutschen Auswanderen gegründet, erbaut, geprägt. Es sieht ein bisschen aus wie ein Dorf auf dem Lande, für uns nun wirklich nichts besonderes, aber die Aussies fahren total auf die deutsche Kultur ab! Da gibt es schon mal eine komplette Brotzeit mit Maß Bier (ja, auch hier denkt man bajuwarisch ist typisch deutsch) für umgerechnet 30 €! So verführerisch dieser Schnapper uns auch anlächelte, gönnten wir uns jeder einen kleinen Burger für schlappe 10 $ in dieser touristischen Geldmaschine/Falle und zogen weiter nach Adelaide.

Auch Detmold ist hier... Wir finden unsere Liebsten überall! Jacob's Creek Winery Wine tasting Barossa Valley

Ab hier erhält unsere  Reise durchgehend den Titel „Schön, aber im Sommer bestimmt schöner.“, denn es war sehr kalt, besonders die ersten zwei Nächte im Auto bei knapp unter 10°C zwangen uns dazu entsprechend warme Schlafsäcke zu kaufen. Die Kälte hatte leider zur Folge dass wir Jessy zu einem Arzt bringen mussten, weil sie sich etwas in der Schulter verrenkt hatte… was wiederum starke Medikamente zur Folge hatte, die ihr das Fahren  verboten. Kurz vor der Megastrecke durch die Nullarbor-Einöde, die über 3500 km lang ist! ;-D

Zum Glück haben uns in Adelaide wieder Brüder bei sich aufgenommen, ein sehr liebes, älteres Ehepaar (sie Niederländerin, er Italiener) mit einem gemütlichen, warmen Bett. Wir genießen sehr die Gesellschaft und die Liebe unserer Brüder… es ist immer wieder das Highlight jedes Reiseabschnitts!

Da wir einige Hörbücher hatten, lief die eintönige Strecke in der Nullarbor recht gemütlich und spannend ab… wenn man konstant nur 110 km/h fährt , kann man mental schon ermüden… hat hier in Australien leider oft viele Unfälle als Folge von Sekundenschlaf zur Folge. Aber wir hielten immer unsere Pausen ein, tankten alle 500km für teilweise sehr teure 1,75$ pro Liter und machten es uns sonst so schön, wie es ging. Obwohl die Nullarbor eine Wüstenlandschaft und Einöde ist, war sie ein herrlicher Anblick! Besonders wenn wir nachts campten und uns den wunderschönen Sternenhimmel anschauten, staunten wir immer wieder vor Ehrfurcht vor dem Designer des Lebens! Der Bush ist auch in seiner kargen Form sehr schön anzusehen, zweimal sahen wir Emus, aber erstaunlicherweise keine Kängurus… es waren schöne 4 Tage durch diese Strecke. Da Jessy erst am dritten Tag ein bisschen fahren konnte, musste Diego die meiste Zeit fahren und öfter mal Pausen einlegen. Wenn man komplett durchfährt, schafft man es auch in zwei Tagen, aber nachts ist es nicht wirklich empfehlenswert, da es einfach zu oft zum Wildwechsel kommen kann.

Whale Watching Nullarbor Zwischenstopp am Meer Eines von vielen Warnschildern Outback Zeit für ein Päuschen Abends... Morgens... Bush Landschaft Esperance Amazing Sunsets Monkey brass weather

Mehr im nächsten Blogeintrag...

Melbourne und die Great Ocean Road im Winter - wir sind dabei!

Mittwoch, 15.06.2016

Und wieder ist ein Monat rum - hallo liebe Freunde und Familienangehörige!

Das Wetter in Victoria ist sehr wechselhaft... letzten Sommer gab es hier eine länger andauernde Dürre inklusive bush fires an der Küste und jetzt im Herbst/Winter ist es bitterkalt, sehr mitteleuropäisches Wetter, sehr wechselhaft und ab und zu mal Regen... aber dennoch ist es sehr schön. 

Es gibt sagenhaft leckeres Essen in bezaubernden Restaurants, da es hier auch sehr viel italienischen und griechischen Einfluss gibt - inklusive feinen Cafes. Die Versammlungen sind auch voller Schwarzköpfe, man hört hier viel italienisch, spanisch und griechisch, wir fühlen uns hier fast wie zuhause! laughing Kulturell und gastronomisch hat Melbourne einiges zu bieten!

Melbourne Skyline Melbourne Melbourne Exhibition CentreOur flat whites MerenguesEingang Chinatown Night time Melbourne Library artwork The libraryIn the library Day time Melbourne Night time MelbourneCity centre tram  Melbourne Central Station That clock! Nice graffiti art Nice pubs in the middle ways Arcades Eingang Chinatown  

Zur Zeit sind wir bei zwei Schwestern - Steff und Chelsea - die unsere Freundin Sara, die wir in Sydney kennengelernt und unbedingt wieder besuchen wollten, bei sich aufgenommen hatten. Wahrscheinlich werden wir uns noch öfter auf unserer Reise wiedersehen. Sara ist mittlerweile weitergereist, aber diese wunderbaren und herrlich unkomplizierten Schwestern, mit denen wir viel unternommen haben, haben uns den Aufenthalt sehr versüßt. Unter anderem waren wir auf der Great Ocean Road, auf dem Queen Victoria Night Market und auch mal zuhause auf der Couch Filmchen gucken. Wir wären am liebsten noch länger dageblieben!

Endlich wieder das Meer sehen! Nice outlook Are we happy? Yes, we are! Cheeky Cockatoos Dark beach skies Great Ocean Road 12 Apostles 12 Apostles 12 Apostles 12 Apostles Snakes... everywhere! Einige verrückte Surfer im eiskalten Wasser Selfie time Live Music QVM Nachtmarkt im Queen Victoria Market Warm Cider Ausgehen Unsere Gastgeberinnen Schinkensteff& Chelsea Nachooooooooo Libreeeeeee!!! Afternoon with Sara St. Kilda Beach St. Kilda Beach Palms Picknick mit den Brüdas Fun time Picknick time with Chelsea

Leider gab es einige Schwierigkeiten mit unserem Auto, die wir schnell reparieren lassen mussten und so hat es wieder ein wenig gedauert, bis wir abreisefertig waren, aber nun geht es wieder weiter. Morgen reisen wir nach Adelaide und Perth, ca. 3200 km, eine Strecke wie von Spanien nach Weissrussland... sagenhaft! Wir freuen uns schon die Küste entlang zu fahren und entspannt in der Natur aufzuwachen, unseren Camping Kocher anzuschmeissen und morgens am Strand (oder wo auch immer) unseren Plundger Kaffee zu trinken... wir freuen uns sehr auf Western Australia mit seinen einsamen Stränden, unberührten Korallenriffen und kilometerlangen menschenleeren Abstrichen! Hoffentlich hält unsere blaue Uschi das aus... laughing

 

Wir denken an euch und melden uns dann wieder aus Perth!

Apple time in Batlow / Tumut / Tumbarumba

Mittwoch, 13.04.2016

How'ya doin' mates? smile

 

Als allererstes möchten wir uns gerne für eure Kommentare, Nachrichten, Emails und Grüße bedanken!

Obwohl wir hier nicht antworten, weil uns einerseits die Zeit fehlt und andererseits auch nicht immer eine Internetverbindung haben, möchten wir euch doch wissen lassen, dass wir uns immer über eure Nachrichten und Comments hier freuen. Vielen Dank für eure Grüße!!!

Nun zum Blogeintrag...

Wir sitzen hier in der örtlichen Bibliothek in Batlow, New South Wales, da wir hier Internet und tagsüber wenn wir nicht arbeiten auch einen PC zur Verfügung haben. Batlow ist ein kleines Örtchen zwischen Tumut und Tumbarumba, die nächstgrößeren Orte, westlich von Canberra, der Hauptstadt und Regierungssitz in Australien.

Batlow

Canberra hat kaum etwas zu bieten außer überteuerte Preise und ein gut reguliertes Verkehrssystem... laughing So blieben wir dort nur einen Tag...

Die Gegend jedoch ist ein Traum, wir sind westlich von den Snowy Mountains. Um diese Gegend rankt sich die Legende von dem "man from the snowy river" ("Der Mann vom Snowy River"). Diese Legende gründet sich auf ein altes Gedicht, das die Australier hier in der Schule lernen, ähnlich wie wir "Herr Ribeck von Ribeck im Havelland" lernen (die Älteren erinnern sich...).

Grob gesagt, geht es um echte Männer, einen jungen Cowboy (oder Jackaroo), einen ausgebüchstem, verwildetem Hengst ("brumbie"), einen reichen amerikanischen Rinderzüchter und seiner wunderschönen Tochter. Die Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht ist erfolgreich verfilmt worden und unserer Meinung nach absolut genial! Hier der Trailer.

Wir hatten uns auf eine Stelle im Internet beworben, die durch einen Contracter (vergleichbar mit Arbeitsvermittlung in Deutschland) angeboten wurde. Als wir die Kontaktperson jedoch kennenlernten, hatten wir ein sehr komisches Gefühl und haben mal ein bisschen rumgefragt, was die Leute über den guten Mann wissen - sowohl andere Backpacker als auch Brüder... wir hörten viel negatives, da Saisonkräfte und Backpacker hier oft ausgenutzt werden. Also schauten und hörten wir uns weiter um und fanden eine sehr gute Arbeit bei einem größeren Unternehmen, das mehrere Farmen besitzt und uns gern fürs apple picking einstellte.

Die Arbeit selbst ist hart und körperlich anstrengend, aber das gefällt uns sehr. Wenn man wie Diego jahrelang in einem Büro sitzt und immer nur aus dem Fenster heraus das schöne Wetter genießen kann, schätzt man die Bewegung an der frischen Luft sehr.

Beim picking (pflücken) trägt man mit den Schultern einen Sack vor sich, den man konstant füllt und dann anschließend zu dem bin, einer großen Holzkiste trägt, sich reinbeugt, die Schnallen am unteren Teil des Sacks öffnet und die Äpfel vorsichtig (!!!) in die Kiste lässt. Man wird meistens pro bin bezahlt. Es gibt Leute auf den Farmen, die schon jahrelang Picker sind und locker 8 bis 10 bins am Tag füllen, wir sind natürlich noch nicht so schnell, sind aber auch nicht mehr so langsam wie zu Anfang.

Orchard ladder Apples Co picker Tom Co pickers from Asia Echidna in orchard Co picker FannyNach getaner Arbeit...... gibt's auch mal ein PäuschenRainbow

Untergebracht sind wir in einem Caravan auf dem Grundstück der Farm, zusammen mit einem Polen, einem Australier, einem älteren australisch-irischem Paar und einer Schwedin. Alles sehr nette Leute und wir haben hier wirklich alles was wir brauchen, inklusive großem Küchenzelt.

In der Gegend gibt es viele wilde Tiere, zahlreiche Kängurus, Wallabies, Wombats, Echidnas, Brumbies (Wildpferde) und sogar Schnabeltiere! Echidnas und Schnabeltiere sind sehr faszinierend, sie legen Eier, säugen dann jedoch ihren Nachwuchs! Faszinierende Schöpfung!

Die Brüder in Tumut und Tumbarumba sind sehr lieb, wir durften schon mit einigen von ihnen die Wochenenden verbringen und konnten sogar mit einer Familie eine 4-wheel-drive-Tour mitmachen. Inklusive baden unter einem Wasserfall. Den Kreiskongress hatten wir in Albury, ca. 140 km von uns entfernt und haben auch dort das Wochenende verbracht. Ein sehr hübsches Städtchen.

Im Dienst in Tumut Kongress in Albury Assembly in Albury Mannus Falls Swimming in the falls Nothing but rocks Lunch time Into the wild

 

In Batlow gefällt es uns sehr gut. Wir werden hier in wohl für einen weiteren Monat bleiben, solange wie die apple picking season weitergeht, damit wir weiterarbeiten und Geld für die weitere Reise verdienen können. Der nächste Stop wird wohl Melbourne sein, da freuen wir uns auch schon drauf.

Liebe Freunde, uns geht es sehr gut hier und wir freuen uns über das schöne, einfache Leben, das wir hier gerade führen dürfen. Wir freuen uns auch sehr, hier viele liebe, wertvolle Menschen kennenzulernen, die unserem Herzen ähneln, und doch denken wir sehr an euch und freuen uns zu hören, dass es euch gut geht. Wir werden weiterhin mit viel Liebe an euch denken! smile

Liebste Grüße!!!

Eure Freunde

 

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